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Ein gutes Jahr für Privatwald-Besitzer

Artikel im Trierischen Volksfreund, 16. März 2011

Heute Mitgliederversammlung des Waldbauvereins Bitburg- Neuwahl des Vorsitzenden steht an

Die Dienstleistungsgesellschaft des Waldbauvereins erreichte im vergangenen Jahr mit drei Millionen Euro einen Rekorduumatz. Doch die Ursache dafür wünscht sich wohl kaum jemand zurück: das Sturmtief Xynthia.

Bitburg. Was Elmar Pranzen den Mitgliedern des Waldbauvereins Bitburg heute präsentieren wird, kann sich sehen lassen: Mehr als 51 000 Festmeter Holz und damit mnd 1500 LKW-Ladungen hat der Geschäftsführer der Eifel Wald und Holz Management GmbH (EWH, siehe Extra) im vergangenen Jahr für die Privatwaldbesitzer vermarktet.

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Mitgliederversammlung am 16.März 2011

online gestellt: Freitag, 25. Februar 2011

Der Waldbauverein Bitburg e.V. lädt herzlich ein zur Mitgliederversammlung am 16. März um 13:00 Uhr im Hotel Eifelbräu, Römermauer, 54634 Bitburg

Neben den alljährlich wiederkehrenden Regularien steht die Neuwahl eines Vorsitzenden, eines Stellvertreters, eines Vorstandsmitgliedes sowie die Ernennung eines Ehrenmitgliedes auf dem Programm.
Ein Bericht der EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH, dessen alleiniger Gesellschafter der Waldbauverein Bitburg ist, wird für das Wirtschaftsjahr 2010 vorgetragen.

Abschließend findet eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Waldbauvereins und der EWH statt. Ltd. Ministerialrat Dr. Jens Jacob, Leiter der Landesforstverwaltung, spricht über das Thema: "Brüssel, Berlin, Bitburg – der Privatwald im Beziehungsgeflecht internationaler und nationaler Waldpolitik".
"Holzvermarktung im Strukturwandel" lautet ein weiteres Referat von Klaus Zocher, Geschäftsführer der Forstlichen Vereinigung WaldHolz Sauerland GmbH.

Zu dieser öffentlichen Versammlung sind alle Interessenten herzlich willkommen.

 

Vorstandssitzung des Waldbauvereins Bitburg e.V.

online gestellt: Freitag, 4. Februar 2011

Beschlüsse für die Zukunft gefasst
Noch vor Jahresabschluss hat der Vorsitzende Johann Kohnen zu einer Vorstandssitzung eingeladen. In seiner Begrüßungsansprache führte er aus, das Jahr 2010 habe nicht allen Waldbesitzern Freude bereitet. Dies trotz der guten Holzpreise die erzielt werden konnten. Auch am Waldbauverein als alleiniger Gesellschafter der EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH, sei auch der 2. Sturm Xynthia innerhalb von 4 Jahren seit Gründung, nicht spurlos vorüber gegangen. Insbesondere habe es auch der Geschäftsführer der EWH, Elmar Franzen, der stets an der Front als Ansprechpartner für die Waldbesitzer und Holzaufkäufer stand, zu spüren bekommen.

Im Vordergrund standen zunächst die Windwurfkalamitäten und die sich daraus ergebende Holzaufarbeitung, Einschlag, Rücken und Verkauf des Holzes. Sehr positiv habe sich die ko-operative Zusammenarbeit zwischen den Privatwaldbetreuern von Landesforsten, der EWH und der Forstlichen Vereinigung Eifel mit dem Geschäftsführer Elmar Franzen, ausgewirkt der den Vorstand eingehend informierte.

Rings, Franzen und Kohnen

Von rechts nach links: Johann Kohnen, Vorsitzender des Waldbauvereins, Elmar Franzen, Geschäftsführer der EWH, Kurt Rings, Stellvertretender Vorsitzender der EWH.

Zur Schadensminderung habe auch die Holzpreisstabilisierung zu Beginn des Jahres und die weiteren Holzpreissteigerungen beigetragen. So konnte die verkaufte Holzmenge gegenüber dem Jahr 2009 um mehr als 100 % gesteigert werden und lag bis Ende des Jahres bei 51.014 fm, die einen Erlös von über 3 Millionen € erbrachten. Ein überraschendes Ergebnis.

Man zog das Resümee, dass man insgesamt mit dem Ergebnis zufrieden sei, zumal sich auch ergebe dass zunehmend Waldbesitzer in einem größeren Radius Dienstleistungen der EWH in Anspruch nehmen.

Das positive Resümee sei jedoch kein Anlass, auf den Lorbeeren auszuruhen, so Vorsitzender Kohnen. Vielmehr müsse man den Waldbesitzern einen noch weitergehenden Service anbieten als wie in der Vergangenheit, da auf diesem Gebiet noch viele Ressourcen gegeben seien.

Seit längerer Zeit befasste man sich mit dem Gedanken, das Holz Eigenhändlerisch zu ver-kaufen. Man hat mit einer Vielzahl von vergleichbaren GmbH´ s und forstlichen Vereinigun-gen Kontakte aufgenommen und detaillierte Gespräche geführt. Dabei ergab sich, dass fast alle Unternehmen die Rechtsform der GmbH gewählt haben und in der Regel das Holz Eigenhändlerisch verkaufen. Vielfach wird auch die Logistik durchführt und ihren Kunden das Holz frei Werk geliefert.

Bis einschließlich des vergangenen Jahres lag die Logistik beim Holzabnehmer. Das einge-schlagene Holz wurde oft erst spät abgefahren. Daraus resultierte, dass die Unterlagen für die Abrechnung und Holzpreisauszahlungen an die Waldbesitzer öfters auf sich warten ließen. Das lag in der Natur der Sache, wie auch vorstehend ausgeführt.

Aus den vorgenannten Gesprächen, Umfragen und den Erfahrungen in 2010 ist nachvollzieh-bar, dass für die Waldbesitzer beim Eigenhändlerichen Holzverkauf und der Frei Werk Logistik, die Waldbesitzer höhere Nettopreise erzielen können. Auch für die EWH kommt es in vielen Bereichen zu Kostensenkungen.

Diese Tatsachen sind im Wesentlichen damit zu begründen, dass die gesamte Wertschöpfung vom Beginn des Einschlags bis zur Frei-Werk Lieferung in eigenen Händen liegt und somit selbst kalkuliert und durchgeführt werden kann. Daraus resultierend hat der Vorstand beschlossen, ab 01. Januar 2011 das Holz Eigenhändlerisch zu verkaufen. In einer Übergangszeit werden auch die bisherigen Verfahren noch beizubehalten. Ebenfalls kann das Holz auch den Abnehmern Frei Werk angeboten.

Detaillierte Informationen erhalten Sie vom Geschäftsführer der EWH, Elmar Franzen, und von den zuständigen Privatwaldbetreuern der Forstämter Bitburg und Neuerburg.

Das Stellvertretende Mitglied des Beirates der EWH Alfred Billen, aus Körperich-Obersgegen, ist seit Gründung nach vier Jahren aus Altersgründen ausgeschieden. In Folge dessen, wählte man als Nachfolger einstimmig den stellvertretenden Vorsitzenden des Wald-bauvereins, Kurt Rings aus Karlshausen. Rings ist seit vielen Jahren passionierter Waldbesitzer. Über Jahrzehnte ist er in den kommunalen Verwaltungen in verschiedenen Bereichen und Ebenen tätig und hat vielseitige Erfahrungen auf diesen Gebieten.

Abschließend gab Vorsitzender Kohnen seiner Freude Ausdruck, "dass die gefassten Beschlüsse den Zielen des Waldbauvereins und der EWH wieder ein Stück näher kämen."

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Artikel im Trierischen Volksfreund: Verkaufshilfe für 850 LKW-Ladungen Holz

online gestellt: Donnerstag, 20. Januar 2011

Versammlung 2011steilnehmer

Waldbesitzer können ihr Holz ab Januar 2011 direkt an die Dienstleistungsgesellschaft des Waldbauvereins Bitburg verkaufen und müssen zukünftig weder Vorkosten noch Risiken tragen. Das Angebot ist laut Waldbauverein in Rheinland-Pfalz einzigartig.

Entwurzelte Bäume, umgeknickte Strommasten, abgeknickte Dächer - das Sturmtief Xynthia wütete im Februar in Mitteleuropa und richtete teilweise enorme Schäden an. Auch für den Waldbauverein Bitburg und dessen Dienstleistungsgesellschaft Eifel Wald und Holz Management (EWH) blieb der Orkan nicht folgenlos: "Danach wurden unsere ganzen Planungen über den Haufen geworfen", erklärt EWH-Geschäftsführer Elmar Franzen.

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Artikel im Trierischen Volksfreund: Positive Prognose bei Jahresversammlung des Waldbauvereins

online gestellt: Montag, 12. April 2010

Versammlung 2011steilnehmer

Die Waldbauvereine Bitburg und Prüm werden beim Holzverkauf stärker zusammenarbeiten. Für Fichtenholz fallen die Verkaufspreise 2010 relativ hoch aus. Laubholz wird dagegen bisher eher wenig nachgefragt.

Was auf der Verwaltungsebene längst geschehen ist, setzt sich nun offenbar auch im Vereinsleben nach und nach durch: Die Altkreise Bitburg und Prüm wachsen zusammen. Denn bei der Jahresversammlung des Waldbauvereins Bitburg wurde die Gründung der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Eifel (FVE) als eines der großen Ereignisse des Jahres bezeichnet.

Durch die gemeinsame Dachorganisation der Waldbauvereine Bitburg sowie Prüm können auf dem Holzmarkt größere Mengen angeboten und somit möglichst bessere Preise erzielt werden. Zudem versprechen sich die beiden Vereine von der Kooperation langfristige Geschäftsbeziehungen zu Holzabnehmern.

Der Verein zählt im Altkreis Bitburg etwa 1700 Mitglieder. Damit vertritt er die Interessen der Besitzer von etwa 8 000 der insgesamt 12 000 Hektar Privatwald, die sich im Einzugsbereich des Vereins befinden. Die Ausgangslage scheint für die Privatwaldbesitzer allerdings auch unabhängig von der neu geschaffenen FVE im Jahr 2010 zumindest beim Verkauf von Fichtenholz recht positiv zu sein.

Elmar Franzen, Geschäftsführer der Vermarktungsgesellschaft des Waldbauvereins, kündigte den etwa 80 anwesenden Waldbesitzern für dieses Jahr Verkaufspreise an, die mit bis zu 75 Euro pro Festmeter Stammholz deutlich über den Durchschnittspreisen der letzten fünf Jahre (maximal 65 Euro) lagen.

"Die Absatzmöglichkeiten für unsere Hauptbaumart Fichte sind in allen Sortimenten sehr gut", erklärte Franzen. Die Nachfrage nach Laubholz sei im Moment hingegen eher verhalten, so dass mit dem Holzeinschlag nach Möglichkeit noch gewartet werden solle. Auch den Absatz von Eichenholz bezeichnete er mit Ausnahme des Holzes für die Fassproduktion als "eher rückläufig".

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Waldbesitzerschule wird fortgeführt

online gestellt: Sonntag, 31. Januar 2010

Es ist beabsichtigt, nach den erfolgreich durchgeführten Kursen der Waldbesitzerschule Rheinland Pfalz durch den Waldbauverein in Bitburg, diese wieder in 2010 anzubieten. Mit einer finanziellen Förderung der Teilnehmer kann gerechnet werden.

Die Kurse werden jeweils samstags in Bitburg stattfinden. Eine Terminierung erfolgt demnächst.

Interessenten sich bereits jetzt formlos anmelden unter Fax 06561-9643, Tel. 964315 und info@wbv-biburg.de und erhalten zu gegebener Zeit ausführliches Informationsmaterial".


Großes Interesse an der Lehrfahrt des Waldbauvereins Bitburg e.V.

online gestellt: Sonntag, 31. Januar 2010

Schulungsteilnehmer

Die kleine Lehrfahrt des Waldbauvereins Bitburg e.V., hat gemeinsam mit der EWH, dessen alleiniger Gesellschafter der Waldbauverein ist, stattgefunden.

Daran nahmen auch die Forstamtsleiter Karl-Heinz Heyne, Bitburg, Michael Nuhn Neuerburg, die Privatwaldbetreuer, und 43 Waldbesitzer teil, die Vorsitzender Johann Kohnen begrüßen konnte.

Ziel waren die Gemarkungen Baustert und Hütterscheid, wo derzeit ein Holzmobilisierungsblock von der EWH, Geschäftsführer Elmar Franzen, durchgeführt wird.Dazu der Geschäftsführer: " Die gemeinschaftliche Durchforstung, bietet vor allen Dingen im kleinparzellierten Privatwald jedem Waldbesitzer die Möglichkeit, auch Ihre Wälder professionell und wirtschaftlich zu nutzen." Durch Blockbildung gelangt man zu größeren Einheiten für die Durchforstung. Das führt dazu, dass bei größeren zusammen liegenden Wälder verschiedener Waldbesitzer und Gemarkungen übergreifend, neben der manuellen Durchforstung auch die maschinelle Holzernte ermöglicht wird.
Die Vorteile liegen bei dieser Blockbildung darin, dass die Holzernte kostengünstiger durchgeführt werden kann. Durch die Bündelung verschiedener Sortimente von mehreren Waldbesitzern können größere Holzmengen den jeweiligen Käufern angeboten werden. Durch die Sortierung und Bündelung zu vermarktbaren Mengen lässt sich für den Waldbesitzer die optimale Wertschöpfung – beginnend bei der Holzernte bis hin zum Abtransport - erzielen.

Privatwaldbetreuer Martin Lotze sieht die größten Probleme, wenn die Wälder nicht erschlossen sind und somit die Holzbereitstellung und Abfuhr nur mit höherem Kostenaufwand möglich ist, wenn überhaupt. Als wichtige Vorausset-zung sieht er die frühzeitige Anlage von Rückegassen an. Dadurch würde auch in hängigem Gelände oft noch die maschinelle Holzernte ermöglicht.
Neben den Rückegassen hält er den tragfähigen Waldwegebau für die Holzabfuhr, vor allen Dingen in unerschlossenen Wäldern für unabdingbar. In den nicht erschlossenen Gemarkungsteilen seien oft hohe Holzvorräte vorhanden die dringend der Pflege bedürften. Eine weitere Voraussetzung sei, dass für die Holzzwischenlagerung bis zur Holzabfuhr ausreichend Lagerplätze angelegt werden.

"Waldbesitzer, aber auch die Kommunen sollen die derzeit günstigen Fördermaßnahmen für den Waldwegebau Nutzen", so Vorsitzende Kohnen. Neben den einschlägigen Fördermittel der Forstwirtschaft bestehe derzeit die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis in Zusammenarbeit mit den Forstämtern und dem DLR (Dienstleistungszentrum ländlicher Raum) Fördermittel für den Wegebau zu beanspruchen.
Dazu führte Forstamtsleiter Nuhn aus, dass die Wegelänge mindestens 50 betragen muss, wobei 80 % der Kosten inklusive Mehrwertsteuer gefördert werden. Weitere Voraussetzung sei, dass der Förderbetrag im privaten Bereich mindes-tens 500 € betrage und im kommunalen Bereich 2.500,--€.

Sodann wurde ein Waldbild, gezeigt und erläutert. Es war ein 80-100 Jahre alter Buchenbestand, der erhebliche Durchforstungsrückstände aufwies. Privatwaldbetreuer Lotze führte aus, dass es höchste Zeit sei, Durchforstungen durchzuführen. Der Kronenbereich sei zu lichten um noch eine gewisse Anzahl von Z-Bäumen zu sichern und eine Naturverjüngung zu gewährleisten.

Als letztes Waldbild wurde eine Fichten Reinkultur am Ortsrand auf günstigem Standort im Alter von knapp 40 Jahren besichtigt. Bislang wurde noch keine Durchforstung durchgeführt, wie es nicht sein soll, besichtigt. Dieses Bild war exemplarisch für viele Privatwälder. In Diesem Falle hat sich der Eigentümer nach Beratung entschlossen, trotz hoher Begründungskosten einen Kahlschlag mit dem Vollernter durchzuführen, wobei nur mehr für den Waldbesitzer pro fm/5,00 € verbleiben. Vielen Teilnehmer wurde bewusst, dass dies nicht das Ziel der privaten Waldwirtschaft sein kann.

Geschäftsführer Franzen wies abschließend nochmals darauf hin, dass es besonders wichtig sei, sich beim Holzschlag vorher von den Privatwaldbetreuern oder bei ihm beraten zu lassen. Dies seien Vorrausetzungen für eine reibungslose Vermarktung zu guten Preisen."


Fortbildungskurs für Waldbesitzer erfolgreich abgeschlossen

online gestellt: Donnerstag, 3. September 2009

Schulungsteilnehmer

Achter und letzter Kurstag der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz
Am Samstag den 22. August fand in Bitburg und Röhl der achte und letzte Kurstag der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz statt. Im Vormittagsteil referierte der Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes für Rheinland-Pfalz, Dr. Wolfgang Schuh. In seinem umfassenden Vortrag informierte Schuh über Steuern des Waldbesitzers, Zertifizierung und Naturschutz. Dr. Schuh stellte den Teilnehmern eindrucksvoll die gesellschaftlichen Anforderungen an den Wald dar.

Den Exkursionssteil im Röhler Gemeindewald gestalteten Forstamtsleiter Karl-Heinz Heyne und Revierleiter Bernhard Pickan. Dass die Herausforderungen in diesem Wald hoch sind, machten die beiden Förster bei dem Begang deutlich: Klimaveränderung, steinige Böden und ein hoher Wildverbiss stellen den Waldbau und die Pflege der Wälder vor eine schwierige Aufgabe. Gefördert wird in Röhl beispielsweise der Nussbaum. Diese Baumart entgeht durch ihr starkes Wachstum schnell der Gefahr des Verbisses durch Rehwild. Das Augenmerk liegt aber auch auf anderen Baumarten, wie die Kirsche oder die sehr selten vorkommende Elsbeere. Ohne Zaunschutz fallen sie jedoch bevorzugt dem Rehwild zum Opfer, noch bevor sie eine Chance haben sich gegenüber anderen Konkurrenten, wie z.B. der Buche, durchzusetzen.

Im dritten Teil bedankte sich der Vorsitzende des Waldbauvereins, Johann Kohnen, bei den Teilnehmern und Referenten für die erfolgreiche Durchführung des Kurses. Kohnen hob die Bedeutung hervor, die Waldbesitzer im ländlichen Raum für Wirtschaft und Entwicklung hätten.

Bernhard Mühlhaus, Gebietsbeauftragter von Landesforsten, verwies auf eine fruchtbare Kooperation mit dem Waldbauverein. Er verwies darauf, dass die Kurse ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe sein müssen. Landesforsten plant, das Kursangebot auf ganz Rheinland-Pfalz auszudehnen.

Der Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Rheinland-Pfalz, Aloysius Söhngen, führte aus, dass man zwar in acht Kurstagen nicht zum Förster werden kann. Die Teilnehmer hätten aber wichtige Informationen rund um den Wald erworben und könnten die Dinge, die mit und in ihren Wald geschehen, besser beurteilen. Dies sei entscheidend in einem Land, in dem insbesondere der Kleinprivatwald eine dominante Stellung innehabe.

Abschließend überreichten Kohnen und Söhngen die Abschlusszertifikate an diejenigen, die mindestens fünf der acht Kurstag besucht hatten und gratulierten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Artikel aus dem Trierischen Volksfreund vom 10.9.2009 zum Abschluss der Schulung:
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Lehrfahrt des Waldbauvereins Bitburg und der EWH

online gestellt: Montag, 31. August 2009

Schulungsteilnehmer

"Douglasienanbau von der Saat bis zur Ernte – Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Holznutzung"
Die diesjährige große Lehrfahrt des Waldbauvereins Bitburg wurde gemeinsam mit der EWH Eifel Wald u. Holz Management GmbH durchgeführt. Sie stand unter dem Thema "Douglasienanbau von der Saat bis zur Ernte – Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Holznutzung".

Ziel war das Forstrevier Darscheid im Bereich des Forstamtes Daun, wo wir vom Forstamtsleiter, Herrn Karl-Ludwig Penslin, und vom Leiter des Forstreviers Darscheid , Herrn Fell, empfangen wurden.

Vorsitzender Johann Kohnen gab seiner Freude Ausdruck, dass man sich bereit erklärt habe, den Lehrfahrtsteilnehmern den sehr früh begonnenen Douglasienanbau anhand verschiedener Waldbilder zu zeigen und zu erläutern. Den Vorsitzenden des Waldbauvereins Daun – Dr. Schmitz-Hillebrecht – begrüßte er ebenfalls. Auch er nahm ebenfalls an der Führung teil.

Bereits 1882 wurde auf acht Teilflächen rund 5,2 ha Douglasien angebaut, was für die damalige Zeit eine mutige Entscheidung war. Bei dem zum Einsatz benutzten Saatgut handelte es sich vermutlich um küstennahe Herkünfte aus den westlichen USA.

Ein Engländer hatte es aus den vereinigten Staaten dem damaligen Reichskanzler Fürst Bismarck mitgebracht. Bereits 1885 wurden erste dreijährige Sämlinge in lückenhafte Buchenverjüngungen ausgepflanzt. Schließlich wurden 1909 diese mit Douglasien aufgeforsteten Bestände als Versuchsflächen der forstlichen Fakultät der Uni Göttingen mit ertragskundlichem Forstansatz eingerichtet.

Beim I. Waldbild handelt es sich um einen 8,7 ha großen Mischbestand mit 61-67 jährigen geasteten Douglasien, mittelalten Fichten und geringem Buchenanteil. Nach wiederholten Durchforstungen wurden 2009 auf 5 ha 270 Festmeter entnommen. Davon waren 112 Festmeter stärkere, astige Ware, Randbäume, die einen Erlös von 80,--€ fm und 178 Festmeter mittelstarke 2b / 3a Ware einen Erlös von 88,--€ fm.

Beim II. Waldbild handelt es sich um eine Neuaufforstung von April 2009 auf einer Fläche von 0,4 ha mit 800 Douglasien. Man strebe allgemein nicht mehr als 2500 Stk./ha an. Aus der Erfahrung heraus seien Frühjahrsaufforstungen erfolgreicher als im Herbst. Somit habe man auf der besagten Fläche eine fasst 100 % - ige Anwuchsquote. Man hob besonders hervor, dass durch die intensive Bejagung im Staatswald der Wildschaden sich in Grenzen halte. Im Bereich des Forstamtes Daun gibt es mehrere ausgewählte Saatgutbestände. Diese leisteten die Gewähr, dass nur hervorragend geformte und genetisch einwandfreie Bestände zur Saatgutgewinnung genutzt würden.

Besondere Beachtung fand das Waldbild III. 123-jähriger Douglasienbestand auf einer Fläche von 0,50 ha. Dieser wurde 1986 begründet und wird seit 1953 als Versuchsfläche der FVA Göttingen genutzt.

Das Waldbild III zeigte einen 46-jährigen 3,5 ha großen Douglasien-Reinbestand. Diese ehemalige Versuchsfläche erlag 1960 einem Windwurf. Sie wurde 1963 mit 11750 Douglasien auf 3 ha (rund 4000/ha) bepflanzt. Der Bestand wurde 1973, 1988 auf einer Höhe von 10 – 12 m (58 Stk./ha) geastet. Während 2002 Durchforstungen (245,95 fm) mit dem Harvester erfolgte, ist nunmehr eine Durchforstung von ca.80 fm/ha geplant.

Wie leistungsfähig ein Douglasienbestand sein kann, zeigte das Waldbild IV. Hier war ein 126-jähriger Douglasienhorst auf einer Fläche von 0,3 ha in einer Muldenlage zu sehen. Der mächtigste Baum hat eine Höhe von 54 m und einen Umfang von 3,48m. Der stärkste Baum musste 2002 wegen fortschreitender Erkrankung gefällt werden. Er hatte bis zur Derbholzgrenze von 7cm in Rinde und einer Länge von 51 m ein Festvolumen von 16,86 Efm o.R.

Der rein forstliche Teil war für die Lehrgangsteilnehmer sehr informativ und hat gezeigt, dass die Douglasie gegenüber anderen Holzarten von der Produktion her und auch sonstigen positiven Faktoren anderen Nadelholzarten auf geeigneten Standorten durchaus überlegen sein kann.

Die Lehrfahrt wurde abgeschlossen mit einer Besichtigung des Sägewerkes Hermes in Stadtkyll.

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Siebter Schulungstag der Waldbesitzerschule RLP

online gestellt: Montag, 6. Juli 2009

Schulungsteilnehmer

Verkehrssicherung - Anforderungen an den Waldbesitzer
Der 7. Kurstag der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz befasste sich mit den vielfältigen Fragen, die mit der Nutzung des Waldes verbunden sind, aber die die Holzernte selbst nicht unbedingt betreffen. Es ging um die Rechte und Pflichten für den Eigentümer von Wald aber auch von Dritten, die den Wald nutzen.
In der Veranstaltung wurde insbesondere die Verkehrssicherungspflicht des Waldbesitzers angesprochen. In den Schulungsräumen sowie in der Praxis draußen erläuterte Klaus Remmy, selbständiger Sachverständiger und Forstmann Fragen zu den Rechtsansprüchen des Waldbesitzers sowie Dritter gegenüber dem Wald. Mit der Verkehrssicherungspflicht, dem Waldbetretungsrecht, der Zulässigkeit von Veranstaltungen im Wald bis hin zu wilder Müllablagerung wurde eine breite Themenvielfalt angesprochen.

Recht schnell konnten sich die Kursteilnehmer einen Überblick verschaffen, dass an vielbegangenen Waldwegen nicht nur Sicherungsmaßnahmen bei der Holzernte notwendig sind, sondern auch, dass weit über Wanderwege hinwegragende Totäste oder am Stamm stark geschädigte Bäume Gefahrenquellen darstellen können, für die der Waldbesitzer im Schadensfall haftbar gemacht werden kann. Nach dem Schulungstag konnten die Teilnehmer neben vielen Eindrücken und neuen Erkenntnissen auch Schulungsunterlagen mit den entsprechenden Rechtsquellen mit nach Hause nehmen.

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Programm

Der letzte Kurs der Waldbesitzerschule RLP findet an folgendem Termin statt:

Kurs 8: Umwelt und ZertifizierungSamstag, 22. August 2009

Mehr Informationen zu den Kursen finden sich in der Broschüre [451KB] oder sind telefonisch unter 06561 - 96 43 15 erhältlich.


Siebter Schulungstag der Waldbesitzerschule RLP

Thema:
Treffpunkt:
Referent:

Rechte & Pflichten, Steuern
Sa, 27. Juni 9.00 Uhr Kreisbauernverband, Mötscher Str. 14
Klaus Remmy, Dipl.-Forstwirt, Sachverständiger

Der Wald wird vielfältig genutzt: als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Ort der Holzproduktion, als Erholungsgebiet. Damit sind gleichzeitig verschiedenste Rechte und Pflichten für den Eigentümer wie auch für Dritte (z.B. Waldbesucher) verbunden.
In der Veranstaltung werden wichtige Rechtssituationen anhand von Praxisbeispielen erläutert (Flurstücksgrenzen, Holznutzung, wilder Müll). Gleichzeitig werden allgemeine, im Zusammenhang mit dem Waldbesitz stehende Rechtsansprüche Dritter dargestellt, die Rückwirkung auf den Waldbesitzer haben (Verkehrssicherungspflicht, Waldbetretungsrecht, Veranstaltungen).
Im Rahmen von Nutzungsmaßnahmen anfallende Erlöse unterliegen der Besteuerung. Es wird erläutert, welche Rolle die Umsatzsteuer und andere Steuerarten für den privaten Waldeigentümer besitzen. Zudem werden zweckmäßige Versicherungen für die private Risikoabsicherung der Waldbesitzer vorgestellt.



Sechster Schulungstag der Waldbesitzerschule RLP

SchulungsteilnehmerThema der ganztägigen Schulung des sechsten Kurstages der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz war "Holzverkauf und Kalkulation - Holztransport und Holzverarbeitung".

Den Privatwaldbesitzern wurden die Kosten verschiedener Holzerntemöglichkeiten anschaulich erläutert. In den vorgestellten Berechnungsvarianten wurden Möglichkeiten zu Eigenleistungen, z.B. von Holzeinschlag und Rückung, einbezogen. Eine Kernbotschaft lautete, sich auf alle Fälle vor dem Verkauf über die einzelnen Kostengrößen von Holzeinschlag, Rückung und Verkauf beim zuständigen Privatwaldbetreuer oder bei der örtlichen Forstbetriebsgemeinschaft zu informieren. Zahlreiche Nachfragen bzw. Diskussionsbeiträge zum Thema Kalkulation zeigten das große Interesse der anwesenden Waldbesitzer

Nachmittags fand eine Besichtigung eines modernen Sägewerkes im Hunsr ück statt. Die Teilnehmer waren beeindruckt, wie das Holz von der Lagerung über Vermessung und Entrindung bis zum fertigen Endprodukt z.B. Balken, Kanthölzer, Fußbodendielen, usw. die Produktionsstraße durchläuft. Die komplette Anlage ist vollautomatisch und computergesteuert. Interessant waren vor allem die elektronisch gesteuerte Einteilung der Güteklassen einzelner Stämme sowie die optimierte Sägeeinteilung der Stämme in Balken und Bretter, damit m öglichst wenig Sägeabfälle entstehen. Den Waldbesitzern wurden die Qualitätsanspr üche an das Rundholz vor Augen geführt. Deutlich wurde, dass Qualitätsstandards schon ganz früh in der Verarbeitungskette - also bereits bei der Aufarbeitung des Holzes - zu beachten sind.

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Programm

Die Folgekurse finden zu folgenden Terminen statt:

Kurs 7: Rechte & Pflichten, SteuernSamstag, 27. Juni 2009
Kurs 8: Umwelt und ZertifizierungSamstag, 22. August 2009

Mehr Informationen zu den Kursen finden sich in der Broschüre [451KB] oder sind telefonisch unter 06561 - 96 43 15 erhältlich.


Fünfter Schulungstag der Waldbesitzerschule RLP

Schulungsteilnehmer "Standortansprüche und Pflanzverfahren" lautete der fünfte Schulungstag der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz, der am 25. April 2009 in Bitburg stattfand.

Es ging um die Frage geeigneter, standortangepasster Baumarten zur Schaffung stabiler Wirtschaftswälder. Exkursionsleiter war der Diplom-Forstwirt und Geschäftsführer des Waldbauvereins Bernkastel-Wittlich, Max Merrem.
Eindrucksvoll zeigte Herr Merrem den Teilnehmern die geologischen Ausgangsbedingungen verschiedener Standorte in der Eifel und die damit zusammenhängende Eignung für verschiedene Baumarten. Dass nicht immer die Fichte die optimale Baumart in der Eifel sein muss, wurde an einem Bachtal mit starker Neigung demonstriert. Hier wären wohl Eschen standortsangepasster; aus naturschutzfachlicher Sicht wäre auch eine vollständige Offenhaltung - so Förster Merrem - denkbar.

Daneben wurden unterschiedliche Pflanzverfahren in der Praxis vorgestellt und deren Vor- und Nachteile diskutiert. Die Teilnehmer konnten auch Hand anlegen und mit einem Erdbohrer oder der Wiedehopfhaue sich im Pflanzen versuchen. Am "Tag des Baumes" leisteten die Teilnehmer somit ihren persönlichen Beitrag, in dem die zuvor gezogenen Eschen- oder Hainbuchenwildlinge auf einer Freifläche unter fachmännischer Leitung gepflanzt wurden.

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Programm

Die Folgekurse finden zu folgenden Terminen statt:

Kurs 6: Holztransport / -verarbeitungMittwoch, 20. Mai 2009
Kurs 7: Rechte & Pflichten, SteuernSamstag, 27. Juni 2009
Kurs 8: Umwelt und ZertifizierungSamstag, 22. August 2009

Mehr Informationen zu den Kursen finden sich in der Broschüre [451KB] oder sind telefonisch unter 06561 - 96 43 15 erhältlich.


Vierter Schulungstag der Waldbesitzerschule RLP

SchulungsteilnehmerDer vierte Kurstag der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz am 4. April 2009 widmete sich dem Thema Wald und Wild.

Im Vormittagsteil ging es um Fragen der Wildschadenserkennung und Bewertung. Intensiv wurde zu Maßnahmen der Wildschadensverhütung diskutiert. Deutlich trat dabei der Konflikt zutage, der zwischen Wald und Wild liegen kann. Angemessene Wildbestände und auskömmliche Pachterlöse stehen oftmals der Möglichkeit entgegen, Waldbestände auch ohne Wildschutz mit natürlicher Verjüngung aufbauen zu können.

Privatwaldreferent und Wildexperte Winand Schmitz gab in seinem engagierten Vortrag einen umfangreichen Einblick in das Thema Jagd. Im Nachmittagsteil führte die Exkursion auf Waldflächen rund um Steinborn. Während eines lehrreichen Waldspaziergangs wurden vom Geschäftsführer der EWH, Elmar Franzen, Themen wie z.B. der Zaunbau oder der Einzelschutz von Pflanzen angesprochen. Anhand von konkreten Beispielen konnten der Verbiss durch Rehwild oder aktuelle Schälschäden des vergangenen Winters durch Rotwild erkannt und besprochen werden. Kirrungen, Wildäcker, das Verhöältnis von Schon- und Jagdzeiten wurden als Teile eines Wildmanagements vorgestellt.

Franzen und Schmitz machten an dem Veranstaltungstag deutlich, dass trotz aller Probleme, das Thema Jagd durchaus in Einklang mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung und Holzproduktion einhergehen kann.

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Programm

Die Folgekurse finden zu folgenden Terminen statt:

Kurs 5: Pflanzung und StandortSamstag, 25. April 2009
Kurs 6: Holztransport / -verarbeitungMittwoch, 20. Mai 2009
Kurs 7: Rechte & Pflichten, SteuernSamstag, 27. Juni 2009
Kurs 8: Umwelt und ZertifizierungSamstag, 22. August 2009

Mehr Informationen zu den Kursen finden sich in der Broschüre [451KB] oder sind telefonisch unter 06561 - 96 43 15 erhältlich.


Dritter Schulungstag der Waldbesitzerschule RLP

SchulungsteilnehmerDie dritte Schulungstag am 7, März 2009 zum Thema "Waldbau Entwicklung des Waldes von der Begründung bis zur Ernte" wurde von den teilnehmenden Waldbesitzern sehr gut aufgenommen.

Der Referent (Privatwaldbetreuer Martin Lotze) erklärte, dass bei der Aufforstung die Zielsetzung eine wichtige Rolle spielt. Der Waldbesitzer sollte sich vor Anpflanzung im Klaren sein, welchen Nutzen er aus seinem Wald erzielen möchte. Entweder Wertholz oder Industrie- bzw. Brennholz-orientiert.
Die verschiedenen Pflanzverfahren sowie die Phasen der Waldentwicklung wurden erläutert. Um den bestmöglichen Ertrag aus dem Privatwald zu erzielen, ist die Jungbestandspflege und Durchforstung unerlässlich.

Viele Fragen der Waldbesitzer zum Thema konnten beantwortet werden.
Bei der anschließenden Exkursion wurde Martin Lotze durch die Referendarin Miriam Antony tatkräftig unterstützt. Es wurden verschiedene Waldbilder vorgestellt. Zahlreiche Nachfragen bzw. Diskussionsbeiträge zeigten das große Interesse der anwesenden Waldbesitzer

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Programm

Die Folgekurse finden zu folgenden Terminen statt:

Kurs 4: Wald und Wild Samstag, 4. April 2009
Kurs 5: Pflanzung und StandortSamstag, 25. April 2009
Kurs 6: Holztransport / -verarbeitungMittwoch, 20. Mai 2009
Kurs 7: Rechte & Pflichten, SteuernSamstag, 27. Juni 2009
Kurs 8: Umwelt und ZertifizierungSamstag, 22. August 2009

Mehr Informationen zu den Kursen finden sich in der Broschüre [451KB] oder sind telefonisch unter 06561 - 96 43 15 erhältlich.

 

Mitgliederversammlung 2009 des Waldbauvereins Bitburg

SchulungsteilnehmerWaldbauverein Bitburg und EWH Eifel Wald und Holz GmbH: Schritt für Schritt zum wirtschaftlichen Erfolg.

Viele Mitglieder des Waldbauvereins Bitburg fanden am Montag den 16. Februar den Weg ins Bitburger Eifelbräu zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Der Waldbauverein, der sich in den vergangenen vier Jahren zunehmend in der Holzvermarktung wirtschaftlich engagiert, bot den Waldbesitzern ein umfassendes Programm an Information und Diskussion. Johann Kohnen, Vorsitzender des Waldbauvereins Bitburg, und Elmar Franzen, Geschäftsführer der zugehörigen Holzvermarktungsgesellschaft EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH, skizzierten zu Beginn die Unternehmensentwicklung. Franzen führte aus, dass im Jahr 2008 eine Holzmenge von nahezu 30.000 Festmeter für die Waldbesitzer verkauft worden sei. Insgesamt flossen 1,2 Mio Euro den Waldbesitzern zu. Dass dies möglich war, so Johann Kohnen, sei nicht zuletzt Dank der engen Zusammenarbeit mit den vier Betreuungsförstern von Landesforsten. Aber auch auf die nicht genutzten Potentiale wurde hingewiesen. Franzen rechnete vor, dass unter Ausschöpfung der nachhaltigen Wuchsleistung des Waldes noch mal 1,7 Mio Euro mehr an die Waldbesitzer hätten ausgezahlt werden können.

Hubertus Mauerhof vom Mainzer Umwelt- und Forstministerium betonte ebenfalls die regionale Wertschöpfung: an 1000 zusätzlich genutzten Festmetern Holz hängen 20 Arbeitsplätze innerhalb der Verarbeitungskette Wald, Holz und Papier. Und es sei wichtig - so forderte Mauerhof auf - die Waldbewirtschaftung selbst zu übernehmen, bevor diese durch EU, Rechnungshof oder Finanzamt reglementiert werden würden.

Zwei Gastvorträge stießen bei den Zuhörern auf großes Interesse. Von der Entwicklung der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Lüneburg berichtete Dr. Markus Hecker aus Niedersachsen. Er zeichnete den langen Weg hin zu einem wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen. Mittlerweile - so Dr. Hecker - reicht das Serviceangebot seiner Vereinigung bis zur Lieferung des Holzes ins Werk mit eigenen Fahrzeugen. Obwohl die Wälder rund um Lüneburg nicht sehr ertragreich sind und vor allem schwächeres Kiefernholz vermarktet wird hat sich sein von den Waldbesitzern getragenes Unternehmen prächtig entwickelt. Heute vermarktet es knapp 300.000 Festmeter Holz und ist wichtiger Partner für die Holzindustrie geworden.

In dem zweiten Vortrag verwies Winand Schmitz, Privatwaldreferent der rheinland-pfälzischen Landesforsten, darauf, wie die Folgen der Realteilung verbessert werden können. Mit der Waldflurbereinigung, dem freiwilligen Landtausch und der Waldbörse wurden wichtige Instrumente geschaffen. Diese sollen helfen, die Kleinparzellierung im Privatwald mittel- bis langfristig zu überwinden. Auch verwies Schmitz auf eine Inventur im Privatwald. Dadurch würden die Potentiale entdeckt und der Waldbesitzer könnte gezielter als bisher über die Ertragsaussichten seines Waldes informiert werden. Besonders betonte Schmitz die Notwendigkeit von Kooperationen. So sei in enger Zusammenarbeit zwischen dem Waldbauverein Bitburg, dem Holzabsatzfonds und Landesforsten die Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz entwickelt und in Gang gebracht worden. Bereits mehrere Fortbildungsveranstaltungen haben stattgefunden und sind auf reges Interesse bei den Waldbesitzern gestoßen.

Bilder der Versammlung

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Zweiter Schulungstag der Waldbesitzerschule RLP

SchulungsteilnehmerAuf wiederum großes Interesse bei den Teilnehmern stieß der zweite Kurs der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz. Thema des von den Betreuungsförstern Stefan Weil und Philipp Schreiber durchgeführten Kurses war die Holzernte. Nach einer anschaulichen Einleitung in die Thematik führte der Nachmittagsteil zu zwei Exkursionspunkten.Zum einen wurde die klassische motormanuelle Holzernte vorgestellt. Der Einsatz von zwei Fällern bei der Holzernte und zwei Rückern mit Schlepper konnte sehr anschaulich und bei strahlendem Sonnenschein demonstriert werden. Der zweite Exkursionspunkt zeigte einen Harvestereinsatz in einem etwa 40jährigen Küstentannenbestand. In reger Diskussion wurden die Themen Bestandespfleglichkeit, Kosten und Holzanfall zwischen den Teilnehmern, dem Maschinenführer und dem Betreuungsförster besprochen.

Impressionen

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Mehr Informationen zu den Kursen finden sich in der Broschüre [451KB] oder sind telefonisch unter 06561 - 96 43 15 erhältlich.

 

Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz startet in Bitburg

SchulungsteilnehmerAm Samstag, den 24. Januar, startete in Bitburg die Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz. Die Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz ist ein gemeinsames Projekt von Landesforsten, des Holzabsatzfonds in Bonn und des Waldbauvereins Bitburg e.V. Der Waldbauverein ist dabei Träger des Projektes, er wird von Dr. Bernd Wippel aus Freiburg fachlich beraten. In seiner Eröffnungsansprache führte der Vorsitzende Johann Kohnen aus: "Gerade im Privatwald sind die höchsten Holzvorräte zu verzeichnen. Aus waldbaulichen Gründen ist eine Durchforstung oftmals dringend notwendig." Sinn und Zweck des Kurses sei es daher, die Waldbesitzer für die Bewirtschaftung und Holznutzung nach modernen Standards zu sensibilisieren. Kohnen zeigte sich erfreut, dass der erste Kurstag mit 18 Teilnehmern bereits überbelegt war.
Mit dem Privatwaldreferenten Winand Schmitz war sogar ein Mitarbeiter aus dem Mainzer Ministerium angereist. Schmitz hob in seiner Begrüßung die Bedeutung hervor, die Weiterbildungsangebote im ländlichen Raum haben. Die Durchführung des Kurses lag beim Betreuungsförster Stefan Weil vom Forstamt Neuerburg, der vom Kollegen Philipp Schreiber unterstützt wurde. Thema war das sachgerechte Vorbereiten und Auszeichnen von Waldflächen vor einer Nutzung. Zunächst gab es eine anschauliche Einführung in den Räumen des Waldbauvereins; anschließend wurde das Gelernte in praktischen Übungen im Bedharter Wald umgesetzt.
Am Ende zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden. Man habe, so einer der Teilnehmer, nicht nur viel Neues gelernt, sondern konnte das Wissen auch gleich praktisch anwenden.

Impressionen

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Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz

Die rheinland-pfälzische Landesforstverwaltung, der Waldbauverein Bitburg und die EWH Eifel Wald und Holz Management GmbH wollen mit Unterstützung des Holzab- satzfonds durch gezielte Informationen die Waldbesitzer zu einer nachhaltigen Pflege und Nutzung der Wälder motivieren. Kern dieser Informationskampagne ist die Gründung der Waldbesitzerschule Rheinland-Pfalz. Dabei steht nicht das Vermitteln von Erntetechniken im Vordergrund; dies bleibt den Motorsägenlehrgängen vorbehalten. Vielmehr sollen Zusammenhänge von Waldbau, Waldpflege, Holznutzung und Holzvermarktung erläutert und Kenntnisse über Recht, Jagd und Wirtschaftlichkeit vermittelt werden.
Download des Programms [451KB]

Fasseichen aus dem Vereinsgebiet

Artikel im Trierischen Volksfreund:
Eifeler Holz für Französische Fässer
Sieben Privatwaldbesitzer nehmen an Projekt teil
Fasseichen aus der Eifel sind gefragt. Sie werden nach Frankreich exportiert, wo Fassdauben für Weinfässer hergestellt werden. Viele dieser Fässer werden weltweit exportiert werden. Bei einem Projekt, an dem sieben Privatwaldbesitzer Fasseiche verkauften, wurden gute Erlöse erzielt.
ganzer Artikel als PDF [783 KB]

Mitgliederversammlung 2008

Die Mitgliederversammlung des Waldbauvereins Bitburg e. V. findet am Dienstag, den 12. Februar 2008 um 13.00 Uhr im „Hotel Eifelstern“ (Bitburg, Flugplatz, Charles-Lindbergh-Allee 6) statt.
Interne Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Einladungsschreiben [7 KB]

Kooperationsvertrag zwischen Landesforsten und WBV

Die Landesforsten Rheinland-Pfalz haben einen weitreichenden Kooperationsvertrag mit dem Waldbauverein Bitburg abgeschlossen, um die Mobilisierung von Holzeinschlagsreserven weiter voranzutreiben.
Pressenotitz der Landesforstverwaltung zum Kooperationsvertrag [33 KB]

Mitgliederversammlung 2007
Homepage des WBV Bitburg ist online

Mitgliederversammlung 2007

Am 15. März 2007 fand eine Mitgliederversammlung des Waldbauvereins Bitburg im Hotel Eifelbräu in Bitburg statt.

Zunächst wurde die interne Mitgliederversammlung abegehalten, in der die Formalitäten des Vereines abgehandelt werden. Der öffentliche Teil mit Gästen, zu dem alle Waldbesitzer und sonstige interessierte Personen eingeladen waren, begann um 11 Uhr.
Im Vordergrund stand der Vortrag 'Wald und Holz - Forstwirtschaft im Aufwind'. Es sprach: Leitender Forstdirektor Hubertus Mauerhoff, Ministerium für Umwelt-, Forsten und Verbraucherschutz Mainz.
Im Anschluss an den Vortrag fand eine Aussprache statt.

Bericht zur Mitgliederversammlung vom Vorsitzenden Johann Kohnen [18 KB]
Artikel vom 21.3. aus dem Trierischen Volksfreund [127 KB]

Bilder von der Mitgliederversammlung:

Johann Kohnen

der Vorsitzende erläutert den interessiert zuhörenden Mitgliedern die neuen Stukturen des Waldbauvereins Bitburg und die Ausgliederung der wirtschaftlichen Aktivitäten in die Eifel Wald und Holz Management GmbH



Gastredner vom Ministerium

Vorsitzender Johann Kohnen (re.) mit dem Leitenden Forstdirektor Hubertus Mauerhoff



voller Saal

das Interesse an der Mitgliederversammlung war sehr groß



Der Vorstand

v. l. n. r.: Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz Rudolf Schneichel, Landrat Roger Graef, Vorsitzender Johann Kohnen. Stadtbürgermeister Dr. Joachim Streit, Stellvertretender Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Rheinland-Pfalz und Ehrenmitglied des Waldbesitzerverbandes Rheinland-Pfalz Philipp Freiherr von Boeselager, Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes Rheinland-Pfalz Dr. Wolfgang Schuh.

Homepage des WBV Bitburg ist online

Seit dem 22. Februar 2007 hat der Waldbauverein eine eigene Internetpräsenz. Das reichhaltige Informationsangebot der Seite soll ständig erweitert werden.

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