Sensibilisierungskmpagne Eiel Holz
Kurzbeschreibung des Projektes
Im Landkreis Bitburg-Prüm werden von der Bodennutzung 42% als Wald benutzt. Davon sind innerhalb des Vereinsgebietes 48% Privatwald und wir schätzen innerhalb des Kreisgebietes ca. 55% gegenüber dem Land mit ca. 25%.
Der Privatwald verfügt über hohe Holzvorräte in allen Sortimenten, die nicht exakt mit Zahlen zu belegen sind.
Durch Liberalisierung und Globalisierung auf den Holzmärkten ist eine verstärkte Koordinierung in der Bewirtschaftung der Wälder, der Holzernte, Nutzung und Vermarktung mit entsprechenden gebündelten Sortimenten notwendig um kurzfristig („just in time“) auf den Markt reagieren zu können.
Dies ist von besonderer Bedeutung bei der Vermarktung von Produkten unter der Regionalmarke EIFEL.
Die großen Vorräte an energetischem Holz und dessen Nutzung stellen ein besonderes wirtschaftliches Problem dar, da es keine ausreichenden Absatzmöglichkeiten am Markt gibt. Die Durchführung des Projektes ist notwendig, um zu einer effizienteren Waldbewirtschaftung, unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte und Sensibilisierung der jüngeren Waldbesitzer, zu gelangen, damit die Multifunktion des Waldes für die Zukunft gesichert werden kann.
Ziele und erwartete Effekte des Projektes
- Verstärkte Holznutzung als nachwachsender Rohstoff zur sicheren Energieversorgung bei ausgeglichener CO2 Bilanz,
- Absicherung der Grundlast bei politisch weitgehender Unabhängigkeit und Vermarktung - unter der „Dachmarke Eifel“
- Verstärkte Holznutzung als Wertholz- und Schreinerholz unter der Regionalmarke EIFEL in Ergänzung und Kooperation des Projektes „Eifel-Möbel“ der Schreinerinnung Bitburg.
- Förderung der Daseinsfürsorge für die zunehmende Nachfrage durch steigenden Tourismus an Sport-, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten in den Wäldern und für die einheimische Bevölkerung.
- Reduzierung der Umweltbelastungen auf den Weltmeeren durch Havarien und im Straßenverkehr beim Transport fossiler Energieträger.
- Stabilisierung der Wälder durch Bewirtschaftung, zur Wertsteigerung des Holzes und zum Schutz von Erosionen und Kalamitäten.
- Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort
- Erhalt der Kulturlandschaft und Stärkung der ländlichen Region
- Partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft, den forstlichen Dienststellen, den für Umwelt zuständigen Behörden und Verbänden sowie sonstigen Organisationen
Die Auftaktveranstaltung für das Gesamtprojekt fand am 23.03.2004 unter reger Beteiligung von 300 Vertretern aller für das Thema relevanten Gruppierungen in Bitburg statt.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Modellvorhabens 'Regionen aktiv - Land gestaltet Zukunft' finanziert.
